Citizen Science

Als „Citizen Science“ wird die aktive Beteiligung von Bürger*innen (engl. citizen) in verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses bezeichnet.
Sie umfasst laut Definition des Grünbuchs zur Citizen-Science-Strategie 2020: „die Generierung von Fragestellungen, die Entwicklung eines Forschungsprojekts über Datenerhebung und wissenschaftliche Auswertung bis hin zur Kommunikation der Forschungsergebnisse … Hierbei wird an Forschungsfragen gearbeitet, deren Beantwortung einen Erkenntnisgewinn für die Wissenschaft sowie oft auch für Praxis und Politik mit sich bringt.“ Quelle: Bürger Schaffen Wissen.  

Wer kann bei einem Citizen Science-Projekt mitmachen? Braucht es irgendwelche Vorkenntnisse?

Im Grunde kann jede*r interessierte Erwachsene mitmachen, denn für die Teilnahme an einem Citizen Science-Projekt sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Bevor es losgeht, führen die betreuenden Wissenschaftler*innen ihre Citizen Scientists in den jeweiligen Forschungsablauf ein und erklären Messgeräte und -methoden. Für manche Projekte werden auch Personen gesucht, die schon bestimmte Kenntnisse haben – das ist aber eher die Ausnahme. Ansonsten hängen die Teilnahmevoraussetzungen von der Arbeit im Projekt ab: Wer sich für ein Projekt mit Feldarbeit, also dem Erheben von Daten in der Natur, interessiert, sollte körperlich möglichst mobil sein, wer ein Projekt bevorzugt, das mit einer App arbeitet, sollte ein Gerät besitzen, auf dem die App installiert und genutzt werden kann. In manchen Projekten können auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, wenn sie von Erwachsenen begleitet werden.

Projekte in Hessen:

Projekte in Sachsen:

Projekte in Bayern:

Online und mit App forschen:

Projekte für erfahrene Artenkenner*innen: