SLInBio 

Städtische Lebensstile und die Inwertsetzung von Biodiversität: Libellen, Heuschrecken, Hummeln und Co.


Hilf mit die Insektenvielfalt in Frankfurt zu untersuchen.

Während das Insektensterben in Wald, Feldern und Naturschutzgebieten voranschreitet, stellen Städte zunehmend geeignete Habitate für Insekten dar. Diese zu erhalten oder zu schaffen ist eine Aufgabe für uns alle und auch unser tägliches Verhalten hat Einfluss auf die Biodiversität von Libellen, Hummeln und Artverwandten. Am Beispiel der Mainmetropole untersuchen Frankfurter Forschungs- und Praxispartner unter der Leitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung erstmals den Zusammenhang zwischen städtischen Lebensstilen, Alltagspraktiken und Insektendiversität. 

Das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt übernimmt hierbei das Monitoring der Insekten auf Grünflächen wie Wiesen, Straßenbegleitgrün und Gärten. Klassische insektenkundliche Untersuchungsmethoden werden dabei mit Citizen Science Beobachtungen ergänzt, um ein möglichst umfangreiches Bilder der Insektenvielfalt in Frankfurt am Main zu erhalten.

Das Monitoring der Gärten ist für das Jahr 2022 nun abgeschlossen. Hierfür bedanken wir uns bei allen Teilnehmer*innen für die tolle Teilnahmebereitschaft und Zusammenarbeit! Wir freuen uns jedoch über alle, die selbst im Garten aktiv nach Insekten Ausschau halten wollen und mit den Funden das Projekt unterstützen möchten. Dafür verwenden wir das Insektenmeldeportal von Senckenberg

Eine weitere Beteiligung ist darüber hinaus auf städtischen Grünflächen möglich. Hierfür verwenden wir iNaturalist. Die genauen Standorte der Flächen werden noch ergänzt, bis dahin wird vorerst das gesamte Stadtgebiet erfasst.

https://www.inaturalist.org/projects/slinbio-insektenvielfalt-in-frankfurt

 

 

 

Projekt- und Kooperationspartner

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung · world of biodiversity

Förderung

Das Projekt „SLInBio – Städtische Lebensstile und die Inwertsetzung von Biodiversität: Libellen, Heuschrecken, Hummeln und Co.“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Fördermaßnahme „BiodiWert – Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ als Teil der BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) gefördert.